Archive für 10.6.2006

Brüder-Grimm-Lauf: 3. Etappe “Schneewittchen-Etappe”

Motto: ……böse Königinnen am Wegesrand ignorieren……. ging leider nicht
Das war im letzten Jahr meine Lieblingsetappe, dieses Jahr leider nicht. Für meine Empfindungen war es unerträglich warm, so wollte ich etwas vorsichtiger starten. Es waren lt. laufreport übrigens 32 Grad. Naja, zumindest habe ich es versucht. Mein Puls stieg allerdings trotz oder wegen der Anstrengung kaum an, ist ein typisches Zeichen von Erschöpfung. Die Etappe lieg mir eigentlich, knapp 6 Kilometer einlaufen, dann den langen Anstieg und ab Kilometer 10,5 nur noch bergab (kleine Anstiege).Diesmal fühlte ich mich schon vor dem Anstieg schlapp und meine “Seitenstechseite” schmerzte. Mein Puls blieb aber unten (140 gefühlt waren es 200) und ich konnte nicht das Tempo erhöhen. Stattdessen musste ich an den Steigungen Gehpausen einlegen. Irgendwann überholte Arno mich und ich wurde immer mutloser. Das war nicht mein Rennen. Ich bin die letzten 2 Jahre etwas verwöhnt geworden was meine Rennen angeht und komme mit Rückschlägen noch nicht so richtig klar. Irgendwie schleppte ich mich über die letzten 6 Kilometer und sah dabei nicht gut aus. Gehpausen, Kotzgefühle usw….. . Sehr schön war allerdings das mich etliche Läufer ermunterten und mich so zumindest auf den rechten Weg brachten.

Irgendwann war ich dann im Ziel, 2 Minuten langsamer als letztes Jahr !

Hier noch die technischen Daten: 16 Kilometer - 1:16:26 (4:47′) - Avg 145 - MaxPuls 153

Nach der Massage ging es wieder, allerdings habe ich 2 Blasen (eine blutig) an den Zehen, muss vom vielen Wasser kommen, das ich mir über’n Kopf geschüttet habe und das dann in den Schuhen stand

Brüder-Grimm-Lauf: 2. Etappe “Dornröschen-Etappe”

Motto: ……auf keinen Fall während des Laufens 100 Jahre einschlafen…… klappte bis kurz vor SchlussHeute sollte alles besser werden, zumindest hatte ich mir das vorgenommen. Zwar hatte ich nicht so einen tiefen Schlaf, Fußball, Aufgedreht sein und den Rest der Magenprobleme, irgendwann schlief ich dann doch ein.

Um 6:00 Uhr war es noch schön kühl, aber das sollte sich dann bald ändern. Wir waren gegen 9:00 in Rodenbach, eigentlich dachte ich wir wären spät dran, aber der Rest trudelte nach 9:00 Uhr ein.

Beim Einlaufen, zwickte wieder die Seitenstichstelle, tolle Aussichten für den Lauf.

Trotzdem lief ich mit der Meute und versuchte einen schönen Rhythmus zufinden. Es standen ja ein paar knackige Steigungen an. Der erste Kilometer war zu kurz, selbst wenn ich einen Turbostart hingelegt hätte und schnell gewesen wäre, hätte ich keine 3:33′ laufen können.

Mein Tempo stimmte und ich hoffte das ich diese Etappe besser hinkriegen würde als die letzte. So langsam schraubten wir uns in die Höhe und die ersten Kilometer liefen gut. Den Käferberg kannte ich noch gut vom Sylvesterlauf und ich verpulverte nicht so viel Kraft.

Ab dann ging es nur noch bergab…….. . Ich verpasste leider ein zwei Kilometermarkierungen, oder waren keine da ? Deshalb kam ich etwas ins trudeln was meine Zeit machte, zumal ich wieder meinen neuen Freund das Seitenstechen kennen lernte. Ab Kilometer 11,5 machte es wieder keinen Spass mehr, zumal wir dann alle wieder in der prallen Sonne liefen. Als kleiner Vorgeschmack auf den heutigen Nachmittag.

Der letzten Kilometer wurde nochmal lang (5:12′), da ich auch noch mal pinkeln musste. Einen Endspurt habe ich mir nicht angetan und wurde deshalb noch von einigen im Ziel überholt. Aber was solls die 14 km in 1:01:46 (4:26′) mit Avg von 152 und ‘nem MaxPuls von 159.

Im Ziel war ich zwar etwas desorientiert aber mir ging es besser als gestern. Nach der Massage von Angelina fühlte ich mich wie neugeboren.

So jetzt noch etwas ausruhen und dann kommt meine Lieblingsetappe, zumindest war sie das im letzten Jahr. Ich hoffe ich krieg das mit der Hitze hin.

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