Brüder-Grimm-Lauf: 5. Etappe “Hänsel und Gretel-Etappe”
11.6.2006 von Tid.
Motto: …Finger weg von der Verpflegungsstation mit dem Lebkuchen.…, das viel bei der Hitze nicht schwer, war trotzdem hart.Wo bitte ist denn hier der Wald ?Auf dem Weg nach Bad Orb fühlte ich wie ein Rindvieh auf dem Weg zur Schlachtbank, aber Spass beiseite ich hatte tierischen Respekt vor dieser Etappe. Besonders bei der Hitze. Dafür war es im Kurpark sehr schön, die paar Meter mehr machen auch keinen Unterschied. Ich hatte mir vorgenommen, zumindest noch einen 5er Schnitt zu laufen. Den internen Wettkampf mit Arno hatte ich schon abgehakt.
Ich startete verhalten und trieb mit dem Feld, Arno hatte mich schon in Orb überholt. Die scharfe Steigung kriegte ich auch ganz gut hin und ich war zwar etwas unsicher über den weiteren Verlauf aber trotzdem guter Dinge. Das ganze änderte sich als wir dann im Tal liefen. Ich fühlte mich langsam wie in der Bratpfanne. Ab Kilometer 9 drosselte ich das Tempo immer mehr, etliche Läufer überholten, andere taten es mir nach. Nach dem erklimmen der Staumauer, wurde es wieder etwas besser und so langsam freute ich mich aufs Ziel. Gott sei Dank hatte die Organistion auf den letzten 10 Kilometer, eine große Anzahl von Verpflegungsposten, so das man immer genug Wasser bekam. Der Wind der uns ab Salmünster entgegen blies tat sein übriges und so konnte ich die Etappe noch einigermaßen “in Würde” zu Ende bringen.
Als ich dann endlich zum Kumpen hinauf lief war ich glücklich, die Zeiten waren mir mittlerweile total EGAL und ich freute mich aufs Ziel.
Im Ziel haben wir dann alle schön ein Weizen getrunken und aller Schmerz, Frust war vergessen. Schön war es wieder….. .
Zeit für die 18 Kilometer - 1:35:xx - ohne Puls da die Uhr mal wieder gesponnen hat.
Alle Platzierungen, Anmerkungen usw. mache ich morgen im Brüder-Grimm-Fazit.
Brüder-Grimm-Lauf: 4.Etappe “Frau Holle-Etappe”
11.6.2006 von Tid.
Motto:……am Ziel durch das rechte Tor mit dem Goldregen laufen, nicht verwechseln mit dem Pechtor auf der linken Seite…. hat diesmal einigermaßen geklappt
Die Königsetappe, der Mont Ventoux des BGLs, ich gelobe ich werde die Strecke nun endlich öfter mal laufen… . Der Vorteil war das es heute früh los ging (9:00 Uhr) und die meiste Zeit ging es durch den Schatten durch unseren schönen Gelnhäuser Wald.
Ich startete vorsichtig, sogar vorsichtiger als letztes Jahr um nicht ganz so zerstört an zukommen wie gestern Mittag. In unserer Teamwertung bin ich aus dem ersten Team ins zweite abgerutscht, Arno hat führte nun mit 11 Sekunden. Ich hoffte das er mich diesmal nicht einfangen würde. Nachdem verhaltenen Start lief es so olala, immer die Angst das die Seitenstecherei wieder anfängt. Auch hatte ich mir gestern zwei Blasen gelaufen, wobei die eine blutig ist (den Nagel kann ich abhaken). Deswegen habe ich auch heute die guten alten Adrenaline angezogen.
Zwischen 4 - 8 legte ich meine Angst etwas ab und ich kam langsam ins rollen. Die Etappe ist ja so das es, mal abgesehen von einen Gefällstrecken, bis Kilometer 12 nur bergauf geht. Aber dann ging es wieder los, ab 9,5 wurde ich wieder saft- und kraftlos. Ich schleppte mich unter dem aufmunterndem Anfeuern von Carmen über die 4 Fichten und damit wars eigentlich vollbracht. Leider hatte mich Arno wieder abgefangen, das tat schon etwas weh. Ich war so müde das ich meine Bergablauffähigkeiten kaum einbringen konnte. Allerdings erholte ich mich beim runterlaufen so ziemlich, was meine Laune erheblich verbesserte.
Auf den letzten 1,5 Kilometer sprintete ich nicht da ich mich für die Hitzeschlacht heute Mittag schonen will, ob das was genutzt hat sehen wir dann.
Wie immer ging es mir relativ schnell wieder gut und nach der Massage war die Welt wieder in Ordnung.
Technische Daten: 16,5 Kilometer - 1:24:06 - (5:06′) - Avg 145 (mehr geht nicht, ich kapiers nicht) - MaxPuls 154