Archive für 28.8.2008

2. Tag Fantasy Filmfestival 2008

So, jetzt geht es also in den Festivalalltag. Erstmal muß ich mich wieder an den Rhytmus gewöhnen. Spät in der Nacht/Früh am Morgen ins Bett. Versuchen auszuschlafen, die Sachen zusammen packen und ab nach Frankfurt. Dieses Jahr ist es etwas einfacher, da es etwas weniger Filme als im letzten Jahr sind. Da begann das ganze schon wieder um 13:00, heuer erst um 14:45. Gestern ging es mit einem griechischen LowBudget-Movie los.

Tale 52: Lynch meets ButterflyEffekt usw. . Nett, aber mit mehr Kohle, könnte man daraus was machen. Als Start in den Tag ok (um 23:45) wäre ich eingeschlafen. Es ist wieder wie  immer, eigentlich wollte ich den parallel laufenden Film (The Rebel) sehen, hab mich aber umentscheiden. (5,5)

Sansori: Einer der vielen asiatischen “Frau-nimmt-Rache-Filme”.  Eine Comicadaption, zumindest am Anfang des Films, jede Menge Bilder die an eine Zeichnung erinnern. Schön blutig, sehr gute Nachmittagsunterhaltung. Allerdings war der Score so furchtbar, PANFLÖTENMASSAKER. Dafür gibt es extra Abzüge. (Film 7  eigentlich -2 für den Sound)

Transsiberian: Einer der Filme warum ich gerne zum FFF gehe und  mir eine Woche den Hintern platt sitze. Kein Horror, Splatter, sonstwie Film, sondern nur ein sehr gut gemachter Thriller (?) , Road(Zug)movie, einer Eisenbahnfahrt von Bejing nach Moskau. (7)

Repo! The Genetic Opera = Keine Rocky Horror Picture Show:
Auch hier gilt wieder, niemals umentscheiden. Aber mir stand nach dem relativ ruhigen Tag nach einem durchgeknallten Film. Das Publikum veränderte sich merklich, die Anzahl der Gothicklamotten im Publikum stieg an. Was soll ich zu dem Film schreiben, es wird viel, leider auch meistens SCHLECHT gesungen. Es gab natürlich einen Möchtegern “Frankn’Furter”, der die Story erzählt. Hätte ich genauer in die Besetzungsliste gesehen, wäre mir einiges klar gewesen (ich hasse Sarah Brightmann und auch Paris Hilton).  Trotzdem knallbunt, blutig und gelegentlich witzig. Sehr gut Anthony Stewart Head (unser Rupert Gilles aus Buffy) als RepoMan. Stephan neben mir machte es richtig und schlief den Schlaf der gerechten. (5,5 Punkte, für das Gesinge nur 4 Punkt = 4,75)

Mother of Tears:
Auch hier hatte ich mich wieder umentschieden. Nach dem unsäglichen “Card Player”  hatte ich mir geschworen keinen Argento mehr an zuschauen. Aber dann bin ich doch rein. Viel schlechter konnte es ja nicht werden. Stimmt und ich muß sagen, das mich das zu später Stunde noch ganz gut unterhalten hat. Ok, vergessen wir die Dialoge und den Dialekt der Schauspieler (hier sollte lieber in der jeweiligen Muttersprache gesprochen und dann nachsynchronisert werden) , die mitunter billigen Sets und vor allen Dingen den AFFEN. Was bleibt ist Argento/Italohorror pur. Sex (bei Argento meist gleichgeschlechtlich solange es Frauen sind), Gewalt und ordentlich Gore. Die ich die anderen Motherfilme nicht kenne, muss ich mir den Vergleich ersparen.

Also alles im allem ein eher unterdurchschnittlicher Tag.
Auf ein neues Heute :-)

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