3. Tag Fantasy Filmfestival 2008
29.8.2008 von Tid.
Pleiten, Pech und Pannen:
Tja, dabei hat alles so gut angefangen. Ausgeschlafen, geblogt und sogar 30 Minuten gejoggt. Ich wollte noch nur noch die kleinen Biester frisch machen. Ich war mir sicher das noch Vogelsand da ist, der war aber natürlich alle, also noch schnell zum Zooladen. In die Garage und ins Auto, erst beim rausfahren ist mir aufgefallen das ich normal einstiegen war ! Hierzu muß man Wissen, das das Türschloß seit einigen Tage eine Macke hat und es nur noch von innen über die Beifahrertür aufging. Raus ruas aus der Garage, dann ging die Autotür nicht mehr zu. Der Türhaken war blockiert. Hektische Versuche mit Abbau der Innenverkleidung halfen nix, dann also mit offener Tür zu Vergölst. Immer im Hintergrund die rieselnde Sanduhr mit dem Festivalbeginn. Von dort aus zu Fuß zu Zooladen, beladen mit 5 kg Vogelsand, heim und dann zum Zug. Ich wollte unbedingt “Mad Detective” sehen. Mit Ati hatte ich vorher ausgemacht, das wir Ihr Auto kriegen. Im Zug saß ich auf glühenden Kohlen und hoffte das der Film etwas später anfangen würde. Die erste halbe Stunde habe ich verpasst, aber Ati gab mir auf die schnelle einen Überblick, sonst hätte ich nicht durchgeblickt.
Mad Detective:
Absolutes must see, einer meiner bisherigen Highlights. Den muß ich nochmal ganz sehen !!!!
Detective Bun, besitzt die Fähigkeit, die innere Persönlichkeit eines jeden Menschen zu sehen, das kann ein kleiner Junge sein, oder auch multiple Persönlichkeiten. Besonders das wird super dargestellt. Dazu kommen auch noch andere Fähig- und Schrulligkeiten. Hat mir sehr gut gefallen. (7 Punkte)
Mom & Dad (in der Fresh Blood Reihe):
Genau das was ich erwartet habe, völlig unentschlossen. Weder komisch noch richtig zynisch. Sondern so dazwischen, daran krankte das ganze. Zwar hoher Gore und zum Teil auch Ekelfaktor, aber das rettet nicht. (4 Punkte)
Warlords:
Wieder war ich unentschlossen, aber diesmal blieb ich bei meiner ersten Wahl. Zwar habe ich den wahrscheinlich lustigen Partyfilm “Dance of the Dead” verpass, wurde aber mit Schlachtengemetzel versöhnt. Irre schnelle Bilder, großes Kino und die 125 Minuten gingen erstaunlich schnell rum. Zu jedem FFF gehört für mich mindestens einer dieser Filme. (6 Punkte)
Martyrs:
Jedes Festival brauch auch so etwas wie einen hype bzw. kontroversen Film, obwohl in diesem Jahr eher Virus Undead durch die Fake-Reviews im Gespräch ist. Das soll jetzt aber keine Brücke zwischen diesen Filmen schlagen
. Was soll ich dazu schreiben, Racheepos das einige Wendungen nimmt und ab dem zweiten Drittel ganz andere Erklärungen bringt. Die Brutalität und Sinnlosigkeit der Gewalt mit denen der Film auch gehypt wurde, liegt “noch” im erträglichen Bereich. Ich bin wir immer noch nicht klar wie ich den Film finden soll ? Jule hatte eine gute Idee, er hätte mit der Einkerkerung enden können, ohne die ganzen “Erklärungen. Zum Ende hin fragte ich mich nur noch “Essen oder Schläge” ? Naja, der muß noch etwas absacken. (keine Wertung)
My Name is Bruce:
Launiger Partyfilm von, mit und über Bruce Campbell. Hier nimmt er sich, seine Fans und seine Filme auf die Schippe. Die richtige Entspannung nach Martyrs. Natürlich kein Meisterwerk, aber sehenswert. ( 6 Unterhaltungspunkte)