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Verzicht - oder aus der Traum
15.4.2007 von Tid.
Tja, das war es dann mit der neuen Bestzeit bei meinem Lieblingsmarathon (Weiltal).
Wie es dazu kam ?
Nachdem Seligenstädter Laufsonntag begann unser Jahresurlaub. Wir besuchten Julias Freundin Gloria in Hamburg. Dort war es im Vergleich zu hier, erheblich kühler (8 - 10 Grad) und ich hatte nicht so richtig für diese Temperatur gepackt. Am Anreisetag war es noch sehr schön und warm, ähnlich wie hier. Aber schon Dienstags wurde es bedeckt und kühl.
Natürlich hatte ich meine Laufklamotten mit, das Training musste weitergeführt werden.
Am Dienstagmorgen lief ich “aus”. Es standen 60 Minuten im 6er Schnitt an (also joggen). Lustig war es dem städtischen Läuferpanoptikum beim morgendlichen Training zu zuschauen. Mein Puls war etwas höher als normal, aber das war aufgrund es Wettkampfes ok. Mit der kurzen Runde (700m) im Park hatte ich Probleme , ich war immer einen Tick zu schnell (5:30). Das sollte sich am nächsten Tag auch nicht ändern.
Am Mittwoch war es kalt aber sehr sonnig. Es standen 70 Minuten in 5:30 an. Jetzt war ich richtig ausgeruht und mein Puls war super niedrig. Ich lief die 12 Kilometer im 5:18er Schnitt und war locker (AVG 133).
Aber das war es dann trainingstechnisch schon. Abends (im Kino) merkte ich eine Erkältung mit Gewalt anrollen. Dazu noch eins, Gloria ist eine Frischluftfanatikerin, deswegen war es in der Wohnung selten wärmer als 18 Grad und eines der Kinder war auch kränklich. Das Immunsystem ist aufgrund der Marathonvorbereitung und des Wettkampfes angeschlagen gewesen. Die Umstände taten dann Ihr übriges. So erwischt hat es mich schon lange nicht. Die letzten 2 Jahre war ich nie erkältet !
Normalerweise gilt das Motto: 3 Tage kommts - 3 Tage bleibts - 3 Tage gehts
Aber Pustekuchen, Erkältung ab Mittwoch die schlimmste Nacht war jetzt eine Woche drauf der Mittwoch. Also ging ich endlich zum Arzt, da war es allerdings so voll, das ich wieder heimfuhr. Am Freitag hab ich es dann nochmal versucht und bekam die üblichen Antibiotika, die ich die nächsten 5 Tage einnehmen muss.
Das ganze bei dem schönsten Sommerwetter !!!! Insgesamt war ich von 8 Urlaubstagen 5 Krank, tolle Bilanz.
Aber die Vernunft Sieg dann doch ….. Direkt nach absetzten des Antibiotika und einen Trainingsverzicht von 2 Wochen, beim Marathon zu starten, wäre unverantwortlich, egal wie schwer es fällt !!!! Ich habe nicht vor auf der Ziellinie tot umzufallen.
Wie geht es weiter ? Ich werde am Donnerstag wieder mit dem Training (leicht) an fangen und dann schauen wie es mir geht.
Danach werde ich meinen T-Plan umstellen und wahrscheinlich bei einem Marathon Mitte Mai starten (Würzburg/Saarbrücken).
Natürlich immer in Abhängigkeit meiner Verfassung.
Wintersaison 2006 - 2007
22.1.2007 von Tid.
Alles was ein Eintragungen vorhanden war, als Sammelblog.
Der DEZ war läuferisch nicht so toll. Ich hatte, tief in mir drin, genau wie im letzten Jahr, keine Lust mehr zu trainieren. Das lässt sich im Dezember natürlich prima vertuschen (Weihnachtsfeiern, Überstunden, ….). Auch hatte/habe ich immer wieder Anflüge von einer Erkältung. Das war auch der Grund warum ich in Seligenstadt beim 2. Mal nicht gelaufen bin.
Der erste schöne Lauf, es war wirklich einer der schönsten 2006, war unser Weihnachtslauf (24.12.) mit dem Laufwerk. Es war super Wetter (Sonne, einigermassen kalt) und ich bin dann mit Klaus noch zurück nach Hause gelaufen. Das waren dann knapp 20 Kilometer in 1:45, wobei die ersten 10 “gemütlich” waren (Lauftreff). Dieser Lauf hat mir dann seit langen mal wieder die “Freude” am laufen gezeigt. Natürlich hat sich danach die Erkältung mal wieder kurz gemeldet.
Ansonsten mache ich fleißig Gymnastik, laufe Dienstags oft mit den Tempobolzern in Kassel und bin letzten Sonntag mal wieder 30 KM gelaufen. Leider auf dem Rückweg 15 KM gegen den Wind. Das hatte wieder zur Folge das ich Dienstags mal wieder angeschlagen war. Gestern war ich nur kurz unterwegs 10 KM und heute krazt der Hals…. . Mal sehen wenn das vorbei geht. Julia macht es mir auch nicht leicht, denn die schnieft schon mindestens genauso lange rum.
Rodenbach war klasse, es war wie im letzten Jahr. Keine Lust und dann ein guter Lauf (47:26), also 2 Minuten schneller als letztes Jahr. Tags davor ging es mir noch nicht besonders und dann Stand ich da und wusste überhaupt nicht in welcher Verfassung ich bin. Ich befürchtete, das wird dann der schlechte Abschluss des schlechteren Halbjahres 2006 . Aber nach langsamen Start, ich stand nicht besonders gut bei der Rekordteilnehmerzahl, verlor ich bestimmt 30 Sekunden. Ich fühlte mich zwar seltsam, aber es LIEF…. . Die 2. Runde war ich 1 Minute schneller als die erste. Damit war der Saisonabschluss und der Start in die neue Saison gerettet (wie letztes Jahr)
. Es klingt zwar bescheuert, aber ich glaube diese Zeit habe ich nur durch die Gymnastik laufen können. Konditionell/gesundheitlich war ich nicht gut drauf.
Brüder-Grimm-Lauf: Fazit
12.6.2006 von Tid.
Hm, was ist das Fazit dieses Jahr ? Läuferisch war es nicht berauschend, dafür hat es im Umfeld mehr Spaß gemacht. Im letzten Jahr war ich noch mehr oder weniger Einzelkämpfer, dieses Jahr war es durch die Truppe sehr schön.Hier erstmal die Ergebnisse im direkten Vergleich:
2006 ——————————————————–2005
1. Etappe - 14,5 km - 98. Platz in 1:07:22 —– 15,5 km - 191. Platz in 1:15:07
2. Etappe - 14 km - 94. Platz in 1:01:46 ——- 14 km - 171. Platz in 1:06:19
3. Etappe - 16 km - 117. Platz in 1:16:27 ——– 16 km - 172. Platz in 1:15:01
4. Etappe - 17,5 km 107. Platz in 1:24:09 —– 17,5 km - 177. Platz in 1:27:58
5. Etappe - 18 km 144. Platz in 1:35:07 ——– 18 km - 199. Platz 1:34:53
Gesamtzeit und -platzierung für die 81,5 Kilometer in 2005 = 178. Platz in 6:39:18 86. Platz M40
Gesamtzeit und -Platzierung für die 80,5 Kilometer in 2006 = 111. Platz in 6:24:51 57. Platz M40
Gestartet war ich mit dem Traum in die Nähe von 6 Stunden zu kommen und eine Platzierung unter 100 zu erreichen. Beides hat leider nicht geklappt und ich hab mich auf 2 Etappen gegenüber vom Vorjahr sogar verschlechtert. Das ganze trotz der intensiven Vorbereitung…., das stimmt schon etwas traurig, zumal ich einen solchen Tiefstpunkt wie bei der 3. Etappe noch nie hatte. Ich war dabei kurz vorm aufgeben des ganzen Laufs. Einzig und allein ist die 2. Etappe fast so gelaufen wie ich das für den ganzen Lauf geplant hatte. Die Hitze hat jedem zu schaffen gemacht, deshalb lasse ich das mal nicht als “Ausrede” gelten. Gut die Probleme mit dem Seitenstechen (falsch geatmet durch die Hitze ?), waren ziemlich gravierent.
Wahrscheinlich habe ich mich einfach übernommen, ich denke die letzten Trainingseinheiten vorm Lauf waren zu viel. Besonders noch die Intervalle am Sonntag davor (8 * 1000m in 4:x0) und die 17 Kilometer am Montag in 4:58′ .
Aber wie schon erwähnt, das “Gruppenerlebniss” hat einiges wett gemacht und die jeweiligen Morgenläufe (Samstag und Sonntag) haben mich wieder etwas mit dem “Laufen” versöhnt.
Irgendwie freue ich mich schon wieder auf nächstes Jahr.
Ansonsten bin ich ziemlich angebruzelt, wiege 3 Kilo weniger und verliere in den nächsten Tagen einen Zehennagel.
Nachlauf… oder nach dem Wettkampf ist vor dem Wettkampf
10.5.2006 von Tid.
1. Was mir noch alles zum Lauf eingefallen ist:
Franks vergebliche Versuche, mir die letzten 5 Kilometer schmackhaft zu machen. “Im Ziel kriegst Du auch eine Bratwurt”, ich glaube auf die hatte er mehr Appetit als ich. Auch die lustigen Versuche Bilder zumachen
.
Das “Gasgeben” beim Bergablaufen. Im Gegensatz zum Brüder-Grimm-Lauf, hab ich es diesmal richtig krachen lassen. Vollgas, Augen zu und runter.
Dieses trotz Begleitung völlige Abschalten beim “fliegen” zwischen KM 14 - 26, toll.
Das mir auf dieser tollen Strecke immer die Bestzeiten gelingen, letztes Jahr erstmals unter der 4. Stunden Marke (3:51:53) und dieses Jahr 3:27:17 ! Wer hätte das gedacht, zumal das ganze der Frühjahrsmarathon ist.
2. Die Tage danach:
Natürlich hat Wettkampf Spuren hinterlassen hatte. Die Bergabrennerei bemerkte ich ziemlich in der linken Achillessehne. Auch hatte ich ziemliche Probleme beim Treppensteigen (abwärts).
Am Montag danach hatte ich aber einen Superwellnesstag in den Kaiser-Friedrichsthermen in Wiesbaden. Thermalwasser, Saunen, Ganzkörperentspannungsmassage, Softpack, usw. . Fühlte mich komplett runderneuert.
Es dauerte ein bißchen, bis ich wieder Lust verspürte zu laufen, zumal ich mir ein wenig Ablenkung gönnte. Ich traf mich endlich mal wieder unter der Woche mit Freunden, ohne einen Trainingplan im Rücken zu haben und genoss die freie Zeit. Allesdings musste ich doch immer wieder an den nahenden Brüder-Grimm-Lauf denken. Wie sollte ich mich diesmal vorbereiten ? Irgendwie kommt mir die Zeit bis zum 09.06.06 viel kürzer vor als im letzten Jahr. Da hatte ich nachdem Weiltalmarathon, die Vorbereitung hauptsächlich durch “Kilometerfressen”, durchgeführt. An Pfingsten hatte ich dann einen BGL-Test gemacht (gleiche Startzeiten, gleiche Anzahl an Läufen, nur weniger KM und HM). Diesmal will ich es besser machen. Ich habe zwar eine Abneigung gegenüber “Trainern” aber in diesem speziellen Fall, dachte ich ist es eine gute Idee, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Über Achim Achilles lustige Läuferkolummne im Spiegel Online, kam ich zu Jens Karraß, aka Klemmbrettkarraß, der auch Online-Coaching durchführt. Er coacht mich nun für den BGL, via “Expressklemmbrett”.
3. Nächstes Ziel - Brüder-Grimm-Lauf:
Mein Ziel ist es eine gute Zeit mit einem optimalen/akzeptablen Trainingsaufwand hinzubekommen. Letzes Jahr habe ich dafür über 300 KM geblotzt und ich bin mir ziemlich sicher das das nicht optimal war.
Für diese Woche habe ich folgende Einheiten abzulaufen:
Mo 10 km locker wg. Nachwirkungen des Weisheitszahnziehns - ok
DI Tempotraing 10 * 500m in 2:05 - 2:10 - ok (trotz Gewitterregen 1:56 - 2:04)
MI 80 Minuten in 5:30 -hm Arbeitslauf
DO 45 min joggen
FR frei
Sa erster BGL-Test morgens 10km locker, Mittags Wettkampf 15,1 km Attacke
SO 90 min 5:30 - 6:00
Jaja, was willst Du nun wirklich ? Schnell sein, locker laufen, Spass haben ?!
Was willst Du nun wirklich ? Um die 6:00 laufen und nicht so stark einbrechen bei der letzten Etappe im letzten Jahr.
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