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22. Fantasy Filmfestival 2008 Abschluß (Tag 8)

Wehmut machte sich breit, erst kommt einem das Festival so lange vor, aber wenn man dann “drin” ist geht es ganz schnell wieder vorbei. Pünktlich zum Festivalende und Jules Geburtstag wurde das Auto dann doch fertig. Das hieß dann noch mal Hektik…. . Im Schlaf Julia um sechs Happy Birthday singen, Geschenke überreichen und zurück ins Koma fallen. Dann konzentriet alles erledigen, bloggen,  das unser Auto holen, Atis Auto voll tanken und dann früh nach Bockenheim.  Ein gemeinsames Frühstück im Diesseits (Henkersmahlzeit zum letzten Tag) und dann ab zu den letzten vier Filmen.

Shuttle:
Busthriller, vor dem mich alle warnten. Im Grunde doch nicht so schlecht wie befürchtet und die Idee (Story) dahinter war nicht schlecht. Im 14:45 Slot genau richtig. (5,5)

Melody’s Smile:
Gut gemachter Serienkiller (?), Film mit einigen Twists und Wendungen, interessanten Charakteren. Für einen Erstling mehr als gut. Verdienter zweiter Platz im Freshbloodaward. Meine 7,5 Punkte.

Acolytes:
Naja, nicht so mein Ding. Guter Soundtrack, fieser Serienkiller, der Rest solala. Ärgerlich für Jule wegen dem Teil an Ihrem Geburtatg reingekommen zu sein. (5)

The Chaser:
Seit langen mal wieder im Abschlußfilm, aber der war zu lang, zu lang…. . In den ersten 45 Minuten mußte ich mit dem Schlaf kämpfen. Nichts neues, aber mal wieder einen Koreaner auf dem Big Screen. Im letzten Drittel nochmal brutal, hart. Aber nicht der verdiente Abschluss des Festivals.

Es war dann sehr spät und ich habe das erste Mal seit Jahren kein Plakat des Festivals bekommen !!! Dafür habe ich ein riesiges Banner abgestaubt. Hoffentlich finde ich eine Platz dafür. Im Yours saßen wir dann alle draussen in der Mall. Ungemütlich, sehr laut (Hall) und teuer. Im Gegensatz zum letzten Jahr bescheiden.  Es soll nun einen FFF-Stammtisch geben, mal sehen. Alle waren traurig und freuen sich auf die Nights und das nächste FFF. Das Fazit mache ich später.

7. Tag Fantasy Filmfestival 2008

Alles wie gehabt das Auto nicht fertig. X-Telefonate und dann wieder ab nach FFM. Heute war ich ganz mies drauf, freute mich dann aber doch auf die Filme. Mittags bin ich ins “alte” Parkhaus gefahren, das gerade umgebaut wird. Keine Schranken, Handbetrieb…. . Auf die Frage ob ich denn N8s bezahlen soll bzw. rauskomme …. ein vielsagendes abwinken und grinsen ;-) . Eine Enttäuschung und zwei Überraschungen.

The Investigator:
Geheimtipp der Fleshbloodreihe, dauerte etwas bis ich mich mit dem Film anfreunden konnte, sehr nette Dialoge (lacher), interessante Wendungen. Sehenswert… (7)

The Protocol:
Eine der beiden Überraschungen…. Frz.Thriller (?) über die Machenschaften der Pharmaindustrie, der auch hätte moralinsauer werden können, was er aber überhaupt nicht tat. (6,5)

Outlander:
Die Enttäuchung, ich hatte zwar Popcorn-Kino erwartet aber nicht so. Alle Klichees drin (Familie, Ehre, blablabla). Das letzte Drittel für mich total bescheuert, insgesamt zu lange …. . (5, nur wegen der Ausstattung).

Midnight Meat Train:
Fette Produktion für das Gemetztel. Die Story, um den Inhalt der Barkerchen Kurzgeschichte zu erläutern, drumherum war zwar Standard, aber insgesamt stimmiger Film, bei dem ganz schön im Blut gewatet wird. (7,5)

Donkey Punch:
Eigentlich wollte ich heim, mein Rücken und Magen rebellierte. Aber ich blieb dann doch da, der Film überraschte mich dann doch. Gut gemachtes Kammer-(Schiffs)spiel mit einem grandiosen Soundtrack. (solide 6)

Noch ein guter Tag, besonders wie ich dann kostenlos aus dem Parkhaus kam :-)

6. Tag Fantasy Filmfestival 2008

Müde,…. das mit dem Auto nervt.  Als ich anrief waren die gerade dran, den Fehler zu finden. Am Freitag klang das noch ganz anders. Vielleicht ist das Teil heute oder morgen schon da…. . Wie immer.

Das Geld liegt auf der Strasse. Auf dem Fußweg zum Kino hab ich ‘nen Fünfer gefunden, da wird das Parkhaus erträglicher (13 Euro).

CA$H:
Der zweite Franzose am Stück (Crossfire gestern N8) . Sehr schöne Optik, super Set und Spitzenschauspieler.  Mit vielen “Ocean”-Anleihen (Optik) und Twists. Sehr, sehr empfehlenswert.
(8,5)

How to get rid of the Others:
Oft wußte man nich, ob man lachen konnte/sollte. Ernstes Thema, ziemlich gut verpackt, so das der moralische Zeigefinger nicht wie ein Plakat vor jeder Szene herumgetragen wurde. (7,5)

Just Another Love Story:
Grandios, besser geht es kaum, mein Festivalfavorit. Anschauen, anschauen, anschauen (9,5)

Mirrors:
Solides Mainstreamkino von Aja, was an sich schon als Abwertung zählt. Kiefer Sutherland spielt mal wieder einen “Jack Bauer”, der sich als abgehalfterter Ex-Bulle mit einem Nachtwächterjob rumschlägt. Einiges an Gore, der in der Kinofassung rausfliegt. Weder, enttäuscht noch begeistert. (5)

Doublefeature It Came from the West / The Rage:
So, meinen Funsplatter wollte ich in diesem Jahr auch noch abhaken. Hauptsächlich wegen des Puppenvorfilms bin ich in diese Midnight Madness Vorstellung gegangen. Die Puppen waren ok, danach gab es noch eine Verlosung mit Ivo/Freddie und dann ging es los. Dieser “NoBrainer” funktionierte bei mir überhaupt nicht, das viel zu viel Geschrei (unerträglich, egal ob Schauspieler oder Nervgeier).  Selbst mit viel Bier ist der Film für mich nicht zu retten. Ich denke auch deshalb kam kaum Stimmung auf. (4)

5. Tag Fantasy Filmfestival 2008

Festivalsonntag, die ersten Ermüdungserscheinungen machen sich bemerkbar. Es ging wieder um 13:00 bzw. 12:30 los. Im letzten Jahr war dies bis auf Mittwoch jeden Tag so, in diesem Jahr bin ich mittlerweile froh das es erst ab 14:45 unter der Woche beginnt.

The Red Inn:
Passend zum schönen Wetter, eine schöne, bruleske, altmödische Komödie. Mit witzigen Kostümen, klasse Kamera, einigen Runninggags. (7,5)

Terra:
Trickfilm Großproduktion, klasse Bilder, schnelle “Kamerafahrten”, alles gut durchdacht. Mit sehr, sehr, viel Moral und Tränendrüsendrücken…. . funktionierte bei mir. (7,5)

Get Shorty:
Nach kontinuierlichen Qualitätsrückgang in den letzten Jahren, waren diese wirklich die besten Shorties ever. Dazu muß man aber nur KILLING TIME vergessen. Herausragend: ARBEIT FÜR ALLE (die Regiseure waren anwesend) und EVEN PIGEONS GO TO PARADISE. (nur 8 wegen dem Aussetzer Killing Time)

Let the right one in:
Da ich mir die Handlung  vorher nicht durchgelesen , bzw. vergessen hatte - war ich dann sehr überrascht. Ein ruhiger Film, der eine ganz tolle Bildsprache mitbringt. Wenn man sich darauf einlässt sehr, sehr schön. Für mich gestern um diese Zeit etwas zu ruhig (siehe oben), aber im Rückblick verdiente 8 Punkte.

The Oxford Murders:
Ich mag Álex de la Iglesia und war dann sehr verwundert das er bei dieser Großproduktion Regie führte. Filmisch superschön (Kamerafahrten), gut besetzt (ja auch Frodo) - wenn man mal von den “willigen” Mädels absieht. Funktionierte bei mir sehr gut (ist ein Juliafilm :-) ). 7 Punkte

Crossfire:
Auch ein Ballerfranzose gehört zu jedem Festivaljahr. Diesmal also Crossfire, der ist zwar kein zweites Wespennest aber immer noch sehr gut. Hat mich zur späten Stunde sehr unterhalten, verdiente 7 Punte.

Insgesamt ein Supertag, alles übern Durchschnitt und sehr abwechslungsreich.

4. Tag Fantasy Filmfestival 2008

Samstag, ein langer Tag stand uns bevor. Jule war heute endlich mal voll dabei. Vorher hatte ich noch Probleme mit dem Wordpress, irgendwie hatte sich der Timestamp des 3. Tages auf 1970 gestellt. Das konnte ich erst jetzt korrigieren. Mit Atis Auto ging es wieder in die Stadt, leider ich Parkhaus, was uns im 16(! die spinnen) Euro gekostet hat.

The Subsitute:
Endlich mal wieder ein Kinderfilm auf dem FFF und dann noch von Ole Bornedahl. Muß ich dazu mehr sagen ? Klasse, sehenswert lustig, hat Spaß gemacht. (7)

100 Feet:
Spooky Horrorfilm, dafür dann zum Teil doch zu viel offensichtlich Gewalt. Interessante aber doch krude Story, viel Budget aber trotzdem nervig. Nicht weiter der Rede Wert.  (4)

Waltz with Bashir :
Für mich bisher der FILM des Festivals, visuell, Sound und vor allem rührte der Film mich bis ins Mark. Die meisten blieben bis Ende des Abspanns ruhig sitzen und mußten das erstmal sacken lassen. Ich war dann sehr froh das etwas lustiges (JCVD) auf dem Zettel stand. (8,5)

JCVD:
Ich bin weder JCVD-Hasser, noch Fan und trotzdem oder gerade deshalb hat der Film Spaß gemacht. Einzig und allein die Optik, war das ein Videobeam (?), störte etwas. Gute Unterhaltung :-) . (7)

Nothing To Lose:
Gut gemachter Roadmovie mit einigen Längen, bei dem ich schon nachdem ersten Drittel wusste welcher Twist “kommen” würde. Alles im allen aber sehr gutes Handwerk mit noch besseren schauspielerischen Leistungen.

Dann war ewig (50 Minuten) Pause, die wir zum essen und rumstehen nutzen. Essen macht bekanntlich müde, was für einen Filmstart um 23:45 nicht unbedingt gut ist.

Opapatika:
Was sagt man dazu ? Viel mythlogisches Gebabbel, dann wahnsinnig viel Geballer, wieder Gebabbel, usw. und so fort. Die Dialogszenen nutzte ich zum schlafen und wurde dann immer von den Actionszenen geweckt. Handlung ? Soweit ich das verstanden habe: Ein Cop wechselt mit seinem Selbstmord, angeleitet durch einen “Masteropapatika” in die Zwischenwelt dieser “Dämonen/mit superkräftenausgestatten Wesen”. Die Menschenwelt und die Welt der Opapatika überschneidet sich. Auch er erhält übernatürliche Kräfte(Gedanklesen/Vorausahnungen), da es aber auch in dieser Welt nichts umsonst gibt, verliert er durch den Einsatz nach und nach seine Sinne. Im Auftrag seines Meisters soll er vier Schurken (die alle mit zum Teil “lustigen” Kräften” ausgestattet waren) Opapatika finden, die dann von der menschlichen Armee des Meisters bekämpft werden. Ich glaube er braucht die Kräfte dieser Opapatika, die er durch essen derselbigen erhält, um seinen im Verfall stehenden Körper (Mann erinnere sich, es gibt nichts umsonst) zu retten. Dazu kommen noch Unsterblichkeitsthemen usw..  Das ist das was ich mir, trotz vieler Schlafphasen zusammenreimen konnte. Eigentlich nicht der vielen Worte wert, zumindest habe ich die Handlung trotz des Schlafes zusammen geraten. (4)

Gute N8.

3. Tag Fantasy Filmfestival 2008

Pleiten, Pech und Pannen:
Tja, dabei hat alles so gut angefangen. Ausgeschlafen, geblogt und sogar 30 Minuten gejoggt.  Ich  wollte noch nur noch die kleinen Biester frisch machen. Ich war mir sicher das noch Vogelsand da ist, der war aber natürlich alle, also noch schnell zum Zooladen. In die Garage und ins Auto, erst beim rausfahren ist mir aufgefallen das ich normal einstiegen war ! Hierzu muß man Wissen, das das Türschloß seit einigen Tage eine Macke hat und es nur noch von innen über die Beifahrertür aufging. Raus ruas aus der Garage, dann ging die Autotür nicht mehr zu. Der Türhaken war blockiert. Hektische Versuche mit Abbau der Innenverkleidung halfen nix,  dann also mit offener Tür zu Vergölst. Immer im Hintergrund die rieselnde Sanduhr mit dem Festivalbeginn. Von dort aus zu Fuß zu Zooladen, beladen mit 5 kg Vogelsand, heim und dann zum Zug.  Ich wollte unbedingt “Mad Detective” sehen. Mit Ati hatte ich vorher ausgemacht, das wir Ihr Auto kriegen. Im Zug saß ich auf glühenden Kohlen und hoffte das der Film etwas später anfangen würde. Die erste halbe Stunde habe ich verpasst, aber Ati gab mir auf die schnelle einen Überblick, sonst hätte ich nicht durchgeblickt.

Mad Detective:
Absolutes must see, einer meiner bisherigen Highlights. Den muß ich nochmal ganz sehen !!!!
Detective Bun, besitzt die Fähigkeit, die innere Persönlichkeit eines jeden Menschen zu sehen, das kann ein kleiner Junge sein, oder auch multiple Persönlichkeiten. Besonders das wird super dargestellt. Dazu kommen auch noch andere Fähig- und Schrulligkeiten. Hat mir sehr gut gefallen. (7 Punkte)

Mom & Dad (in der Fresh Blood Reihe):
Genau das was ich erwartet habe, völlig unentschlossen. Weder komisch noch richtig zynisch. Sondern so dazwischen, daran krankte das ganze. Zwar hoher Gore und zum Teil auch Ekelfaktor, aber das rettet nicht. (4 Punkte)

Warlords:
Wieder war ich unentschlossen, aber diesmal blieb ich bei meiner ersten Wahl. Zwar habe ich den wahrscheinlich lustigen Partyfilm “Dance of the Dead” verpass, wurde aber mit Schlachtengemetzel versöhnt. Irre schnelle Bilder, großes Kino und die 125 Minuten gingen erstaunlich schnell rum. Zu jedem FFF gehört für mich mindestens einer dieser Filme. (6 Punkte)

Martyrs:
Jedes Festival brauch auch so etwas wie einen hype bzw. kontroversen Film, obwohl in diesem Jahr eher Virus Undead durch die Fake-Reviews im Gespräch ist.  Das soll jetzt aber keine Brücke zwischen diesen Filmen schlagen ;-) . Was soll ich dazu schreiben, Racheepos das einige Wendungen nimmt und ab dem zweiten Drittel ganz andere Erklärungen bringt. Die Brutalität und Sinnlosigkeit der Gewalt mit denen der Film auch gehypt wurde, liegt “noch” im erträglichen Bereich. Ich bin wir immer noch nicht klar wie ich den Film finden soll ? Jule hatte eine gute Idee, er hätte mit der Einkerkerung enden können, ohne die ganzen “Erklärungen.  Zum Ende hin fragte ich mich nur noch “Essen oder Schläge” ? Naja, der muß noch etwas absacken. (keine Wertung)

My Name is Bruce:
Launiger Partyfilm von, mit und über Bruce Campbell. Hier nimmt er sich, seine Fans und seine Filme auf die Schippe. Die richtige Entspannung nach Martyrs. Natürlich kein Meisterwerk, aber sehenswert. ( 6 Unterhaltungspunkte)

2. Tag Fantasy Filmfestival 2008

So, jetzt geht es also in den Festivalalltag. Erstmal muß ich mich wieder an den Rhytmus gewöhnen. Spät in der Nacht/Früh am Morgen ins Bett. Versuchen auszuschlafen, die Sachen zusammen packen und ab nach Frankfurt. Dieses Jahr ist es etwas einfacher, da es etwas weniger Filme als im letzten Jahr sind. Da begann das ganze schon wieder um 13:00, heuer erst um 14:45. Gestern ging es mit einem griechischen LowBudget-Movie los.

Tale 52: Lynch meets ButterflyEffekt usw. . Nett, aber mit mehr Kohle, könnte man daraus was machen. Als Start in den Tag ok (um 23:45) wäre ich eingeschlafen. Es ist wieder wie  immer, eigentlich wollte ich den parallel laufenden Film (The Rebel) sehen, hab mich aber umentscheiden. (5,5)

Sansori: Einer der vielen asiatischen “Frau-nimmt-Rache-Filme”.  Eine Comicadaption, zumindest am Anfang des Films, jede Menge Bilder die an eine Zeichnung erinnern. Schön blutig, sehr gute Nachmittagsunterhaltung. Allerdings war der Score so furchtbar, PANFLÖTENMASSAKER. Dafür gibt es extra Abzüge. (Film 7  eigentlich -2 für den Sound)

Transsiberian: Einer der Filme warum ich gerne zum FFF gehe und  mir eine Woche den Hintern platt sitze. Kein Horror, Splatter, sonstwie Film, sondern nur ein sehr gut gemachter Thriller (?) , Road(Zug)movie, einer Eisenbahnfahrt von Bejing nach Moskau. (7)

Repo! The Genetic Opera = Keine Rocky Horror Picture Show:
Auch hier gilt wieder, niemals umentscheiden. Aber mir stand nach dem relativ ruhigen Tag nach einem durchgeknallten Film. Das Publikum veränderte sich merklich, die Anzahl der Gothicklamotten im Publikum stieg an. Was soll ich zu dem Film schreiben, es wird viel, leider auch meistens SCHLECHT gesungen. Es gab natürlich einen Möchtegern “Frankn’Furter”, der die Story erzählt. Hätte ich genauer in die Besetzungsliste gesehen, wäre mir einiges klar gewesen (ich hasse Sarah Brightmann und auch Paris Hilton).  Trotzdem knallbunt, blutig und gelegentlich witzig. Sehr gut Anthony Stewart Head (unser Rupert Gilles aus Buffy) als RepoMan. Stephan neben mir machte es richtig und schlief den Schlaf der gerechten. (5,5 Punkte, für das Gesinge nur 4 Punkt = 4,75)

Mother of Tears:
Auch hier hatte ich mich wieder umentschieden. Nach dem unsäglichen “Card Player”  hatte ich mir geschworen keinen Argento mehr an zuschauen. Aber dann bin ich doch rein. Viel schlechter konnte es ja nicht werden. Stimmt und ich muß sagen, das mich das zu später Stunde noch ganz gut unterhalten hat. Ok, vergessen wir die Dialoge und den Dialekt der Schauspieler (hier sollte lieber in der jeweiligen Muttersprache gesprochen und dann nachsynchronisert werden) , die mitunter billigen Sets und vor allen Dingen den AFFEN. Was bleibt ist Argento/Italohorror pur. Sex (bei Argento meist gleichgeschlechtlich solange es Frauen sind), Gewalt und ordentlich Gore. Die ich die anderen Motherfilme nicht kenne, muss ich mir den Vergleich ersparen.

Also alles im allem ein eher unterdurchschnittlicher Tag.
Auf ein neues Heute :-)

22. Fantasy Filmfestival Eröffnung (Tag 1)

Endlich ging es los. Alleine wegen der Stimmung der Filmfans vor Beginn des Festivals lohnt sich das. Alle sind in einer Art hysterischen Eupohrie und warten beim futtern im Lousiana auf den Beginn des Festivals.

Die Euphorie legte  sich schnell beim düsternen Eröffungsfilm “Eden Lake”. Normalerweise meckern alle über zu viel Mainstream, Party usw. beim Eröffnungsfilm, diesmal war es eher umgekehrt. Harte Kost, die mich in Ihrer Auswegslosigkeit an Mechanism erinnert. Wenn das die Grundstimmung des Festivals wiederspiegelt, dann wird es die nächsten Tage sehr dunkel . Von gefallen/unterhalten kann man bei so einem Film sowieso nicht sprechen, aber es war ein starkes Stück. Für “Neulinge” die sich mal das FFF mit dem Eröffnungsfilm ansehen wollen, die absolut falsche Auswahl.

“Shiver” war solides Gruselkino das man sich gut anschauen kann, litt an einigen Längen, war aber ok.

Heute geht es weiter, nur habe ich mich noch für alle Filme entschieden.

Festivalsplitter

Da mir einiges noch einfällt, das bisher unerwähnt blieb, hier diese Rubrik.

Spruch des Festivals:
“less (too much) talking - more cutting” - Unrest Stimme aus dem Off (Professor)
“MOOF” war natüclich auch Klasse - Botched
Trailer:
Die Puppentrailer sind der Knaller !
Bioshock und Darkness gingen noch, der 13. Steet wurde dann doch nervig.
Schlimmster Trailer war der Journal-FFM Trailer.

Parken:
Die Wochenkarte im Cityparkhaus entspannt das ganze noch mehr. Die 49 Euro sind angemessen.

Umfeld:
Bedingt durch das Cityparkhaus, habe ich neue Wege in die City gefunden. Dadurch habe ich auch den Oederweg wieder “entdeckt”. Hier finden sich tolle Geschäfte, Läden, Kneipen; das werde ich mir nochmals genauer ansehen.

21. Fantasy Filmfest 2007: Fazit

Wie immer fällt es mir schwer, nach diesmal 40 Filmen, den Filmbrei im Schädel zu entwirren und so eine Art Reihenfolge zu basteln. Eigentlich müsste ich nach Kategorien bewerten, denn wie vergleicht/bewertet man EX-Drummer zu Paprika. Trotzdem fange ich mal an. Das absolute Highlight, wie Brick im letzten Jahr, gab es dieses Mal für mich nicht. Interessant war bei unserer “Abschlussbesprechung” im 21. Jahrhundert, das mir nach und nach immer mehr Filme eingefallen sind die mir gut gefallen haben, was es mir jetzt umso schwerer macht
Die Reihenfolge innerhalb der Platzierungen ist keine Wertung.

Topdrei

Shadowboxer
Counter Investigation
EX-Drummer
kurz dahinter:
End of the Line
FIDO
WAZ
La Antena
Paprika
Botched
gut:
The Banquet
Crime Indsiders
Confessions of Pain
Free Jimmy
Hallam Foe - This is my story
Fissures
ok:

Black Sheep
Macbeth
The Gravedancers
Seeds of Death
Perfect Creature
Retribution
The Signal
I’m a cyborg, but that’ s ok
Disturbia
URO
UV
Unrest
Zwischen “ok” und musste nicht sein:
London to brighton
The Lockout
RISE: Blood Hunter (nur wg. Lucy Liu)
Kaltmiete
The Deaths of Ian Stone (super Anfang….)
The Devil dared me to
Edmond
The Ferryman
musste nicht sein:
The Living an the Dead
Dead Silence
Nimmermeer
ein Großteil der Shorties
Premonition
DAS SCHLIMMSTE:
Welcome to the jungle
Leider verpasst, hier zählt die Reihenfolge:
An Amercian Crime
Mr. Brooks
OSS 117
The Dark Hour
Film Noir
The Restless
SNAKE
Exte
Out of the Blue

So, jetzt muss ich das noch in Punkte für die f3a-Wertung umwandeln, dann bis ich vorläufig fertig. Dann kann es wieder mit dem Marathontraining losgehen.