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Brüder-Grimm-Lauf 2008: Vorbereitung

Nur noch wenige Stunden bis zum Start, die Nervosität steigt langsam an. Immer die gleichen Fragen:An alles gedacht ? War die Vorbereitung richtig ? Wie will ich überhaupt laufen ?

Dieses Jahrl habe ich mich wieder in Hände vom Klemmbrett Karraß begeben. Ich denke wir haben in den letzten 5 Wochen gut zusammengearbeitet. Trotz dem Stress im Büro hat das Training geklappt. Ich habe fast nur “Tempo” machen dürfen, mal sehen was das beim BGL bringt. Ich fühle mich ziemlich fit, allerdings bin ich heute total müde, denn die letzten 3 Tage habe ich ziemlich viel gearbeitet und wenig und schlecht geschlafen. Ich werde noch ein Mittagsschläfchen halten :-)  müssen. Kurz vor 16:00 werde ich abgeholt. Also Daumendrücken… ….

Pyrrhussieg ?

War der Schelmenmarktlauf ein zu teuer erkaufter Erfolg ? Erstmal der Reihe nach, jetzt kurz vor dem “großen” Rennen ist es eh zu spät. Aber ich fühle mich nicht besonders, deshalb Ursachenforschung.

Es ist immer das gleiche. Wenn das Training/Wettkampf super gut läuft, fühlt man sich unzerstörbar.
Nachdem Schelmenmarktlauf wurde ich wieder unvorsichtig. Bei dem langen Lauf direkt an dem Sonntag war ich viel zu dünn angezogen und ausgepowert. Da Björn für ein halbes Jahr nach Shanghai flog, musste ich den langen Lauf früh um 7:00 Uhr starten. Auf der Kasseler Runde war alles im Nebel und Raufreif (3 - 6 Grad). Ich war viel zu dünn angezogen, kurze Tights und ein ganz dünnes Langarm. Ich dachte die Temperatur würde schneller ansteigen, vergaß dabei aber das ich normalerweise erst um 9:00 starte. Die ersten 20 Kilometer gingen gut, obwohl es doch ziemlich kalt war, die letzte 10er Runde war dann übel. Ab KM 22 fühlte ich mich so wie normalerweise ab KM 38 beim Marathon. Der Schnitt stimmte im Endeffekt zwar (5:38′), aber danach begann das schlechte Gefühl.

Immer leichtes Halskratzen, auch bedingt durch einige Geschäftstermine mit viel Klimaanlageeinsatz.
In der Woche nach diesem langen bin ich deshalb sehr wenig gelaufen. Für die 3* 5000 Testeinheit am Donnerstag fühlte ich mich nicht fit. Am Freitag war es dann besser, aber da musste ich 13 Stunden wegen einer Störung arbeiten. Am Samstag machte ich deshalb zumindest eine Tempoeinheit über 6 Kilometer. Am Sonntag dann den letzten langen Lauf mit Steffen 20 Kilometer durch den strömenden, kalten Regen. Natürlich viel zu schnell (5:20er - statt - 5:45er) Schnitt. Auf dem letzten Kilometer total müde und mir war dann den ganzen Tag kalt. So fühlte ich mich wieder schlecht, gestern habe ich mich dann aufgerafft zumindest 3 Intervalle a 1500 Meter im Marathontempo zulaufen. Das hat dann gut geklappt und ich fühlte mich direkt besser.

Heute ist es wieder so halb/halb und deshalb bin ich nicht meine Bewegungstherapie (50 Minuten im Joggingtempo) gelaufen.

Naja, jetzt hilft nur “beten”, mal sehen wie es am Sonntag wird. Ich werde versuchen irgendwas zwischen 4:40 - 5:00 Minuten pro Kilometer zu laufen. Mal sehen, das wird schon :-)

Halbzeitbilanz ?!

Wieso Halbzeit ? Naja, heute beginnt die Vorbereitung für den FFM-Marathon, Zeit also Bilanz zu ziehen.
Es war keine bisher gute Saison, obwohl ich dachte alles würde besser denn je laufen. Den Winter und das Frühjahr war ich regelmäßig zur Gymnastik, das Laufpensum war auch in Ordnung und die Vorbereitung zum Weiltalmarathon ideal. Die Absage dazu (nach zulesen hier im Blog), hat mich im Rückblick schwerer getroffen als ich mir damals eingestehen wollte. Darunter litt auch die Vorbereitung für den BGL und mein Nichtantritt beim Südbahnlauf. Der Funke, die Lust war weg.

Die letzten Wochen hatte ich deshalb die Handbremse etwas angezogen und das erste Mal seit Jahren ein reduziertes Sommerprogramm durchgeführt (40 - 50 km) und die bis aufs Lauf-ABC, nicht besonders ambitioniert. Mit der Folge das die Waage mir 3 Kilo mehr anzeigte. Dann noch das Festival und ich habe jetzt knapp 6 Kilo zuviel… . Obwohl mir die nicht ganz so auffallen…. . Das einzige was ich regelmäßig durchgezogen habe istdie Gymnastik mit Iris Biba. Ist zwar ziemlich anstrengend macht aber ‘ne Menge Spaß und bringt mir hoffentlich richtig was.

So jetzt muß ich mir endlich die Karten legen welchen Trainingplan ich mache. Am vernünftigsten ist es den 3:30er Plan zu machen und evtl. den etwas aufzupimpen. Den 3:15er habe ich jetzt 2 Mal durchgezogen und es ist nichts dabei rumgekommen. Der Plan der Runnersworld ist auch nicht schlecht, leider ist da Montags immer ein Lauf, da habe ich aber Gymnastik. Das schaue ich mir nochmal an.

Viel Zeit ist nicht mehr… .

Festival vs. Form

Die anstrengende Festivalwoche hat Ihre Spuren hinterlassen. Lief ich noch am Sonntag vorm Festival einen Fabeltrainingslauf. 21 Kilometer in 5:20er Schnitt mit einem 135er Durchschnittspuls. Die letzten 5 Kilometer haute ich, ohne Mühe (!), im 4:30er - 4:20er raus….. . Der beste Lauf seit Wochen.
Wo stehe ich jetzt ?
Gestern 10,2 Kilometer in 65 Minuten, Puls viel zu hoch ! Eigentlich wollte ich heute eine Doppeleinheit machen (morgens 10 KM und dann noch Lauftreff), aber ich habe jetzt noch Muskelkater von gestern… . Das kann was werden. Naja, heute und morgen die Einheiten und man Dienstag die Sauhatz, dann sollte alles wieder im Lot sein.

Long Time - no Blog

Ich war schreib- aber nicht trainingsfaul. Es liegen etliche Vorbereitungskilometer hinter mir, eine Leistungsdiagnostik und 2 Wettkämpfe. Für alles werde ich noch ich noch Einträge erstellen. Der BGL startet am Freitag. Alle sind schon ziemlich angespannt, erwartungsvoll, was auch immer. Wir Laufwerker starten mit 25 Teilnehmern, das wird was geben. Bei den 5 Männerteams wird es ein ganz schönes Gerangel um die Platzierung geben. Mal sehen ob ich in der 3. Mannschaft lande.

Restart - ich laufe wieder

Hm, heute wäre der Marathon gewesen, war schon ein blödes Gefühl. Nachdem ich allerdings gestern das erste Mal seit 17 Tagen wieder gelaufen bin kann ich nur froh sein, das ich abgesagt habe. Anfangs der Woche dachte ich noch, he Du bist wieder fit und ausgeruht, vielleicht geht da doch was…. . Gott sei dank war ich vernünftig. Gestern beim Lauftreff “pfiff” ich aus dem letzten Loch, im Grunde bin ich mir nicht sicher was/warum/wie nicht klappt aber ich bin noch völlig ausgepowert. Heute habe ich es dann mal auf dem flachen R3 probiert. 14 Kilometer in 1:29, da kann ich mir das nächste mal Stöcke mitnehmen. Ich hoffe das bessert sich im Lauf der Woche. Dienstag werde ich mal etwas schneller versuchen. Heute war daran nicht zu denken, wenn sich mein Puls der 130 näherte wurde ich “schwach”. Gehpausen hab ich auch etliche gemacht. Es kann nur besser werden. Jo ist in Bonn “meine” geplante Zeit gelaufen (3:19), super Leistung.

Verzicht - oder aus der Traum

Tja, das war es dann mit der neuen Bestzeit bei meinem Lieblingsmarathon (Weiltal).

Wie es dazu kam ?

Nachdem Seligenstädter Laufsonntag begann unser Jahresurlaub. Wir besuchten Julias Freundin Gloria in Hamburg. Dort war es im Vergleich zu hier, erheblich kühler (8 - 10 Grad) und ich hatte nicht so richtig für diese Temperatur gepackt. Am Anreisetag war es noch sehr schön und warm, ähnlich wie hier. Aber schon Dienstags wurde es bedeckt und kühl.
Natürlich hatte ich meine Laufklamotten mit, das Training musste weitergeführt werden.
Am Dienstagmorgen lief ich “aus”. Es standen 60 Minuten im 6er Schnitt an (also joggen). Lustig war es dem städtischen Läuferpanoptikum beim morgendlichen Training zu zuschauen. Mein Puls war etwas höher als normal, aber das war aufgrund es Wettkampfes ok. Mit der kurzen Runde (700m) im Park hatte ich Probleme , ich war immer einen Tick zu schnell (5:30). Das sollte sich am nächsten Tag auch nicht ändern.

Am Mittwoch war es kalt aber sehr sonnig. Es standen 70 Minuten in 5:30 an. Jetzt war ich richtig ausgeruht und mein Puls war super niedrig. Ich lief die 12 Kilometer im 5:18er Schnitt und war locker (AVG 133).

Aber das war es dann trainingstechnisch schon. Abends (im Kino) merkte ich eine Erkältung mit Gewalt anrollen. Dazu noch eins, Gloria ist eine Frischluftfanatikerin, deswegen war es in der Wohnung selten wärmer als 18 Grad und eines der Kinder war auch kränklich. Das Immunsystem ist aufgrund der Marathonvorbereitung und des Wettkampfes angeschlagen gewesen. Die Umstände taten dann Ihr übriges. So erwischt hat es mich schon lange nicht. Die letzten 2 Jahre war ich nie erkältet !
Normalerweise gilt das Motto: 3 Tage kommts - 3 Tage bleibts - 3 Tage gehts
Aber Pustekuchen, Erkältung ab Mittwoch die schlimmste Nacht war jetzt eine Woche drauf der Mittwoch. Also ging ich endlich zum Arzt, da war es allerdings so voll, das ich wieder heimfuhr. Am Freitag hab ich es dann nochmal versucht und bekam die üblichen Antibiotika, die ich die nächsten 5 Tage einnehmen muss.

Das ganze bei dem schönsten Sommerwetter !!!! Insgesamt war ich von 8 Urlaubstagen 5 Krank, tolle Bilanz.

Aber die Vernunft Sieg dann doch ….. Direkt nach absetzten des Antibiotika und einen Trainingsverzicht von 2 Wochen, beim Marathon zu starten, wäre unverantwortlich, egal wie schwer es fällt !!!! Ich habe nicht vor auf der Ziellinie tot umzufallen.

Wie geht es weiter ? Ich werde am Donnerstag wieder mit dem Training (leicht) an fangen und dann schauen wie es mir geht.
Danach werde ich meinen T-Plan umstellen und wahrscheinlich bei einem Marathon Mitte Mai starten (Würzburg/Saarbrücken).
Natürlich immer in Abhängigkeit meiner Verfassung.

Wintersaison 2006 - 2007

Alles was ein Eintragungen vorhanden war, als Sammelblog.

Der DEZ war läuferisch nicht so toll. Ich hatte, tief in mir drin, genau wie im letzten Jahr, keine Lust mehr zu trainieren. Das lässt sich im Dezember natürlich prima vertuschen (Weihnachtsfeiern, Überstunden, ….). Auch hatte/habe ich immer wieder Anflüge von einer Erkältung. Das war auch der Grund warum ich in Seligenstadt beim 2. Mal nicht gelaufen bin.

Der erste schöne Lauf, es war wirklich einer der schönsten 2006, war unser Weihnachtslauf (24.12.) mit dem Laufwerk. Es war super Wetter (Sonne, einigermassen kalt) und ich bin dann mit Klaus noch zurück nach Hause gelaufen. Das waren dann knapp 20 Kilometer in 1:45, wobei die ersten 10 “gemütlich” waren (Lauftreff). Dieser Lauf hat mir dann seit langen mal wieder die “Freude” am laufen gezeigt. Natürlich hat sich danach die Erkältung mal wieder kurz gemeldet.

Ansonsten mache ich fleißig Gymnastik, laufe Dienstags oft mit den Tempobolzern in Kassel und bin letzten Sonntag mal wieder 30 KM gelaufen. Leider auf dem Rückweg 15 KM gegen den Wind. Das hatte wieder zur Folge das ich Dienstags mal wieder angeschlagen war. Gestern war ich nur kurz unterwegs 10 KM und heute krazt der Hals…. . Mal sehen wenn das vorbei geht. Julia macht es mir auch nicht leicht, denn die schnieft schon mindestens genauso lange rum.

Rodenbach war klasse, es war wie im letzten Jahr. Keine Lust und dann ein guter Lauf (47:26), also 2 Minuten schneller als letztes Jahr. Tags davor ging es mir noch nicht besonders und dann Stand ich da und wusste überhaupt nicht in welcher Verfassung ich bin. Ich befürchtete, das wird dann der schlechte Abschluss des schlechteren Halbjahres 2006 . Aber nach langsamen Start, ich stand nicht besonders gut bei der Rekordteilnehmerzahl, verlor ich bestimmt 30 Sekunden. Ich fühlte mich zwar seltsam, aber es LIEF…. . Die 2. Runde war ich 1 Minute schneller als die erste. Damit war der Saisonabschluss und der Start in die neue Saison gerettet (wie letztes Jahr) :-) . Es klingt zwar bescheuert, aber ich glaube diese Zeit habe ich nur durch die Gymnastik laufen können. Konditionell/gesundheitlich war ich nicht gut drauf.

Herbstlauf “Rund um den Waidsee”

- geplante Zeit “um die 00:42:00″

Es kann nicht immer gut laufen… . Letzte Woche war “Regenerationswoche”, um eine schnelle 10er Zeit zu ermöglichen. Dienstags Intervalle, die klappten so einigermassen. Ich sollte 5 * 1000 in 4:10 laufen um das Tempogefühl für den Wettkampf zu bekommen.

Gelaufen bin ich 4:04, 4:03, 4:07, 4:06, 4:12 mit ‘nem Puls von 161.

Beim Resttraining, der Woche “kurz und langsam” klappte es nicht so gut. Auch, bekam ich am Freitag
wieder mal einen Anflug von Erkältung. Das ist bei der Vorbereitung oft so, immer so wenn der Körper mal zur Ruhe kommt. Meistens allerdings erst in der letzten Woche vorm Marathon.

Naja, der Zweifel war mal wieder da, aber am Samstagmorgen waren die Pulswerte in Ordnung. Geschlafen habe ich allerdings die letzten Tage nicht besonders.

Die Logistik stimmte, allerdings nervte das frühe Aufstehen, da es ein weiter Weg nach Weinheim ist.
Ich war dann kurz nach 7:00 bei Peter und “musste” mir da noch die Hamburg DVD anschauen.
Egal, dann fuhren wir los und waren recht früh dort. Da bemerken wir schon das in Weinheim die Uhren etwas anders ticken. Die begannen so gegen 9:00 erst mit den Streckenvorbereitungen.

Der Lauf:
Hm, im Rückblick fällt mir nicht mehr so viel ein. An sich eine schöne Rundstrecke mit etwas zu vielen Ecken und Kanten die 2-Mal gelaufen werden musste. Die Kilometerangaben waren mit Google-Earth ausgewürfelt wurden.
Schon nach den ersten 2 Kilometern merkte ich das dies nicht mein Tag werden würde. Meine Zeit pendelte sich bei 4:25 ein. Der 5. Kilometer war 35 Sekunden zu lang :-( . Bei Kilometer 6 erblickte ich schon Roy, der auf mich auflief. Ein kurzes Stück konnte ich noch dranbleiben aber dann musste ich Ihn gehen lassen. Sehr frustriend. Die letzten Kilometer quälte ich mich ins Ziel, das war kein Zuckerschlecken.

Die Organisation war aller erster Kanone. Es gab ja die 5,+x Runde die durch das Stadion ging. Hier gab es Wasser, also mussten die 10er Läufer an der Tränke 2 Mal vorbei und Halbmarathonläufer 4 Mal. Bei der Hitze griff natürlich jeder mindestens 1 -2 Becher ab. Nach unserem Zieleinlauf erfolgte folgende Durchsage: “Wir haben für jeden Läufer 2 Becher eingeplant, jetzt sind die Becher leider verbraucht, wir versuchen neue zubesorgen” Kein Kommentar nötig.
Die Streckenlänge war natürlich Diskussionsstoff. O-Ton Veranstalter: “Das hat ein Ing. mit GOOGLE-EARTH genau ausgemessen” . Ein Messrad hätte es auch getan und besser gemacht. Ach hier: KEIN KOMMENTAR dazu.

Technische Daten:
Gesamtplatz 41 in 44:33 Min.= 04:27- AK12- AVG 157,3 - MAX 162 AK12

Brüder-Grimm-Lauf: Fazit

Hm, was ist das Fazit dieses Jahr ? Läuferisch war es nicht berauschend, dafür hat es im Umfeld mehr Spaß gemacht. Im letzten Jahr war ich noch mehr oder weniger Einzelkämpfer, dieses Jahr war es durch die Truppe sehr schön.Hier erstmal die Ergebnisse im direkten Vergleich:
2006 ——————————————————–2005
1. Etappe - 14,5 km - 98. Platz in 1:07:22 —– 15,5 km - 191. Platz in 1:15:07
2. Etappe - 14 km - 94. Platz in 1:01:46 ——- 14 km - 171. Platz in 1:06:19
3. Etappe - 16 km - 117. Platz in 1:16:27 ——– 16 km - 172. Platz in 1:15:01
4. Etappe - 17,5 km 107. Platz in 1:24:09 —– 17,5 km - 177. Platz in 1:27:58
5. Etappe - 18 km 144. Platz in 1:35:07 ——– 18 km - 199. Platz 1:34:53

Gesamtzeit und -platzierung für die 81,5 Kilometer in 2005 = 178. Platz in 6:39:18 86. Platz M40
Gesamtzeit und -Platzierung für die 80,5 Kilometer in 2006 = 111. Platz in 6:24:51 57. Platz M40

Gestartet war ich mit dem Traum in die Nähe von 6 Stunden zu kommen und eine Platzierung unter 100 zu erreichen. Beides hat leider nicht geklappt und ich hab mich auf 2 Etappen gegenüber vom Vorjahr sogar verschlechtert. Das ganze trotz der intensiven Vorbereitung…., das stimmt schon etwas traurig, zumal ich einen solchen Tiefstpunkt wie bei der 3. Etappe noch nie hatte. Ich war dabei kurz vorm aufgeben des ganzen Laufs. Einzig und allein ist die 2. Etappe fast so gelaufen wie ich das für den ganzen Lauf geplant hatte. Die Hitze hat jedem zu schaffen gemacht, deshalb lasse ich das mal nicht als “Ausrede” gelten. Gut die Probleme mit dem Seitenstechen (falsch geatmet durch die Hitze ?), waren ziemlich gravierent.
Wahrscheinlich habe ich mich einfach übernommen, ich denke die letzten Trainingseinheiten vorm Lauf waren zu viel. Besonders noch die Intervalle am Sonntag davor (8 * 1000m in 4:x0) und die 17 Kilometer am Montag in 4:58′ .

Aber wie schon erwähnt, das “Gruppenerlebniss” hat einiges wett gemacht und die jeweiligen Morgenläufe (Samstag und Sonntag) haben mich wieder etwas mit dem “Laufen” versöhnt.

Irgendwie freue ich mich schon wieder auf nächstes Jahr.

Ansonsten bin ich ziemlich angebruzelt, wiege 3 Kilo weniger und verliere in den nächsten Tagen einen Zehennagel.